Eingeschossiges Mehrfamilienwohnhaus mit vier Wohneinheiten, Dach-und Untergeschoß voll ausgebaut.
Massivbau, Satteldach, voll unterkellert (Zugang über Erdgeschoß, separater Eingang für die Kellerwohnung).
Dachgeschoß ausgebaut, Spitzboden nicht ausgebaut.
Außenwände in Ziegelmauerwerk mit Vollwärmeschutz (aufgebracht im Jahre 2010) Decken in Stahlbeton, Dach in Ziegeldeckung, Balkone als Holzkonstruktion Glasüberdachung der Südostseite in Jahr 2004. Treppenhaus mit Natursteinplatten Isolierverglasung, überwiegend Holzrahmen, vereinzelnd Kunststoffrahmen.
Zeil liegt am Main, am Fuße der Haßberge und gehört zum Naturpark Haßberge.
Es liegt 7 km östlich der Kreisstadt Haßfurt, 30 km östlich von Schweinfurt und 26 km westlich von Bamberg.
Zeil liegt an der B 26 und der St 2427. Die Autobahn Nürnberg - Würzburg ist über Gerolzhofen, Schweinfurt
und Bamberg, die Autobahn Würzburg - Kassel über Schweinfurt erreichbar.
Die Zufahrt zur Maintalautobahn erfolgt über Knetzgau oder Ebelsbach ( von Bamberg kommend).
Zeil liegt an der Bahnstrecke Bamberg - Würzburg.
Erstmals 1018 urkundlich erwähnt, entwickelte sich der Ort als Exklave des Hochstifts Bamberg zu einer kleinen Stadt, die aus Ackerbau und Viehzucht, Obst- und Weinbau, aber auch aus der vielseitigen
Verarbeitung des Mainsandsteins den Lebensunterhalt für ihre Bürger zog. 1379 erhielt Zeil Stadtrecht.
Zwei Burgen gaben dem mauerumschlossenen Ort zusätzliche Sicherheit. Die Geschichte der Stadt und ihrer
Stadtteile spiegelt sich in einer dreibändigen Chronik wieder.
Heute ist Zeil eine lebendige Kleinstadt, in der sich Industrie, Handel und Handwerk entwickelt haben,
ohne den Fremdenverkehr zu beeinträchtigen. Bedeutende, nach 1945 angesiedelte Industriebetriebe tragen den Namen der Stadt in die ganze Welt.
Die malerische Pracht der Fachwerkhäuser entfaltet sich besonders am Marktplatz, der "guten Stube" der Stadt.
Schmale Seitengassen, malerische Winkel und Reste der alten Stadtbefestigung vermitteln das Gefühl von Geborgenheit.
Besucher rühmen die freundliche Aufgeschlossenheit und den Frohsinn der Bevölkerung und die gepflegte Gastlichkeit.
An den Südhängen der Haßberge wächst ein vorzüglicher Wein, der in behaglichen Lokalen angeboten wird.
Die Zeiler sind stolz darauf, dass in ihren Mauern Alberich Degen geboren wurde, der als Ebracher Abt die Silvaner-Rebe 1665 nach Franken brachte. Sie haben ihm in den Weinbergen ein Denkmal gesetzt und 1995 den nach ihm benannten Weinwanderweg Abt-Degen-Steig .